Nasskalte Bandagen

Spätwinterwetter ist für jeden Nachwuchsspieler eine besondere Herausforderung, zumal mit dem FC Stadlau auswärts auch ein ordentliches Kaliber wartete. Unser Bezirksnachbar ist drauf und dran zum ersten Mal in der Geschichte die WFV Gesamtliga zu gewinnen. Dennoch verkaufte sich unsere Jungs sehr teuer. Im U16 Spitzenspiel brachte der SVD die stärkste Mannschaft der Liga an den Rand einer Niederlage. Tyrese Ikekpolor und Tobias Peter scorten für die Kaisermühlner. Auch unsere U18 lieferte bei noch milderen Bedingungen am Mittwoch eine ordentliche Überraschung. Dem haushohen Favoriten wurde ein vielumjubeltes 1:1 Unentschieden abgerungen. Ugur Sezen gelang nach frühem Rückstand noch vor der Pause der Ausgleich. Mit dem zweimaligen Punktegewinn gegen den angehenden Meister dürfen wir letztlich sehr zufrieden sein.

Unsere U15 zeigte sich ebenfalls sehr gut organisiert und hielt lange Zeit gut gegen die spielstarken Stadlauer mit. Durch einen Treffer von Kristijan Stanislav und ein Eigentor stand es zur Pause 2:2, ehe man nach Seitenwechsel das Spiel noch aus der Hand gegeben musste. Die Hausherren gingen am Ende mit einem 4:2 als Sieger vom Platz. Klar gemischt waren die Karten hingegen bei der 0:7 Niederlage der U14. Vielleicht sollten wir nächstes Jahr ein Trainingslager in Alaska oder Sibirien einschieben, um unsere Performance bei nasskaltem Wetter weiter zu verbessern?

Bereits am Samstag gab es zwei schöne Erfolge bei unseren Nicht-Punktemannschaften. Sowohl die U13 mit einem 3:1, als auch die U12 mit einem 1:0 setzten sich bei der Vienna durch. Diese beiden Mannschaften liegen weiterhin ihren Tabellen ganz weit vorne und werden sicherlich dafür sorgen, dass Donau auch in den nächsten Jahren keine Sorgen in der WFV-Liga haben wird. Als Sahnehäubchen gab es noch einen 4:0 Sieg gegen Stadlau im Duell der beiden U12 B-Mannschaften.

So manche kalte Füße holten sich die Youngstars von der U7 bis zur U11 bei der Vienna und bei Stadlau, wobei sich auf der Hohen Warte die eine oder andere Schneeflocke dazu gemischt haben könnte. Schlimm war es trotzdem nicht, denn die Liebe zum Fußball wärmt genauso wie heißer Tee.