Herbstliche Unaufgeregtheit

Nach einigen positiven Überraschungen gegen Stadlau kam es dieses Wochenende mit der meteorologischen Abkühlung auch zu sparsameren Ergebnissen. Gegen Red Star Penzing konnten unsere Teams auswärts zwar nur vier Punkte erobern, was aber keineswegs Anlass zur Sorge bereitet, denn Meister werden andere und  von einer Abstiegsgefahr sind wir noch meilenweit entfernt. Trotzdem sollen wir uns jetzt nicht wie ein Guru zurücklehnen, sondern konsequent weiterarbeiten und sich auf das jeweils nächste Spiel konzentrieren.

Die U18 bleibt eine Wundertüte. Letzte Runde konnte man noch einen Sieg gegen einen übermächtigen Gegner einfahren, diesmal machte man gegen einen Nachzügler eine schlechte Figur. Red Star kann sich 3:1 durchsetzen, das einzige Donau-Tor durch Simon Fasching war für einen Punktegewinn leider zu wenig. Der einzige Sieg bei den Punktemannschaften (2:0) gelang unserer U16 durch Tore von Tyrese Ikekpolor und Damir Dzinic. Die U15 konnte eine rasche Führung durch Arburim Hiseni und Kristijan Stanislav leider nicht verteidigen. Am Ende musste man sich mit einem 2:2 Unentschieden zufrieden geben. Nicht belohnt wurde auch der große Kampfgeist unserer U14. Die Mannschaft gab trotz frühem 0:2 Rückstand gegen einen sehr starken Gegner nie auf. Elvin Kacar und Nemanja Pejovic schafften den Ausgleich, ehe in der Nachspielzeit doch noch der Siegestreffer für Red Star Penzing fiel.

Die Nicht-Punktemannschaften hatten in der Fremde bei der Wiener Talentefabrik Team Wiener Linien leider keine Chance. Die U13 verliert 1:5, die U12 0:4. Freuen hingegen durfte sich unsere zweite U12 über einen 2:1 Auswärtssieg beim FavAC. Gespielt hatten natürlich auch unsere ganz Kleinen. Auch mit nassen Socken in nassen Schuhen kann man Tore schießen und ein warmer Tee im Anschluss hilft gegen so manche Rotznasen. Aber alle diese widrigen Umstände können ein wahres Fußballerherz nicht entmutigen. Zu Allerheiligen geht es für die jüngeren Teams zur Sportunion Mauer und am kommenden Wochenende erwarten wir den Wiener Sportclub, Stadlau und noch einige andere in unserem Kaisermühlner Heimstadion. Das gibt Hoffnung auf weitere nasse Socken oder vielleicht auf strahlend sonnigen Spätherbstfußball?